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Wissen

Zu Hause oder öffentlich laden?

Für deine Kosten zählt nicht der günstigste Tarif auf einer Werbetafel, sondern der Preis der Energie, die du tatsächlich lädst.

Rechne mit Energiemengen

Ein kurzer Ladestopp und eine fast volle Batterie zu Hause sind keine gleich großen Anteile. Teile die zu Hause geladenen kWh durch die insgesamt geladenen kWh, um deinen Heimanteil zu schätzen. Bei 240 kWh zu Hause und 60 kWh unterwegs sind das 80 %.

Ein Beispiel ohne Preisversprechen

Bei 0,30 €/kWh zu Hause und 0,59 €/kWh unterwegs ergibt dieser Mix 0,358 €/kWh. Mit 20 kWh bezahlter Energie pro 100 km sind das 7,16 €. Rein zu Hause wären es 6,00 €, rein öffentlich 11,80 €. Das sind Rechenbeispiele, keine aktuellen Tarife.

Was ist mit Grundgebühr und Solarstrom?

Eine ohnehin anfallende Haushaltsgrundgebühr ist nicht automatisch eine zusätzliche Autokost. Ein nur fürs Laden abgeschlossenes Abo ist dagegen relevant: Verteile dessen Kosten auf deine erwartete Lademenge. Auch Solarstrom ist nicht zwangsläufig kostenlos. Nutze einen für deinen Vergleich sinnvollen Ansatz, etwa den entgangenen Erlös einer Einspeisung.

Ohne eigene Lademöglichkeit

Setze den Heimanteil auf 0 % und trage den durchschnittlichen Preis deiner tatsächlich nutzbaren öffentlichen Ladeangebote ein. Der Rechner darf dann auch zum Ergebnis kommen, dass Benzin bei deinen Werten weniger kostet. Prüfe zusätzliche Zeit- und Parkgebühren separat.

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